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FAQ

Was ist MRT – Kernspintomographie?

Die Kernspintomographie – auch als Magnetresonanztomographie oder
MRT bezeichnet – ist eine bildgebende Methode zur Anfertigung von präzisen und detaillierten diagnostischen Bildern des menschlichen Körpers bzw. einzelner Körperteile.

 

Seit wann gibt es die MRT?

Die MRT wird seit den 80er Jahren in der medizinischen Diagnostik angewendet.
Für ihre Arbeiten zur Anwendung der Magnetresonanz als bildgebende Methode erhielten der Brite Peter Mansfield und der US-Amerikaner Paul Christian Lauterbur im Jahre 2003 den Nobelpreis für Medizin.

 

Was zeigt die MRT?

Mit der MRT ist es möglich, fast alle Arten von Gewebe im menschlichen Körper darzustellen. Die MRT liefert detaillierte Bilder des menschlichen Körpers und ist deshalb eine präzise und zuverlässige Methode zur Entdeckung und Einordnung von krankhaften Veränderungen.

 

Wie funktioniert die MRT?

Bei der MRT werden starke Magnetfelder und elektromagnetische Wellen zur Bilderzeugung verwendet. Es werden elektromagnetische Wellen – Hochfrequenzimpulse – ausgesendet, welche die Protonen im menschlichen Gewebe in unterschiedliche Positionen bringen. Durch zeitliche Veränderungen der eingesetzten Hochfrequenzimpulse ist es möglich, Informationen über die verschiedenen in einem Organ vorhandenen Gewebetypen und die Gewebezusammensetzung zu erhalten.

Wenn sich diese Protonen nach Abschalten der Hochfrequenzimpulse nun wieder in ihren Ruhezustand zurückbewegen, werden Signale ausgesendet, die von einer Spule aufgefangen und mit Hilfe eines Computers in Bilder umgewandelt werden. Diese Bilder sind abhängig vom Entstehungsort und der Stärke der ausgesendeten Signale. Unser Körper besteht zu einem sehr großen Teil aus Wasser – dies ist der Grund, weshalb bei der MRT in der Regel die Wasserstoffprotonen zur Bilderzeugung verwendet werden.

 

Ist die MRT gefährlich oder schmerzhaft?

Die MRT ist für Sie als Patienten nicht schmerzhaft. Schädigende Effekte oder Nebenwirkungen durch die MRT sind nach heutigem wissenschaftlichem Kenntnisstand nicht gegeben. Bei der MRT werden keine Röntgenstrahlen verwendet, auch wiederholte Untersuchungen sind deshalb nicht schädlich.

Die Gabe von Kontrastmittel über eine Vene ist bei der MRT in vielen Fällen erforderlich, damit wichtige Zusatzinformationen gewonnen werden können. Die Kontrastmittel, die in der MRT verwendet werden, sind in der Regel sehr gut verträglich und können selbst dann verwendet werden, wenn eine Allergie gegen Röntgenkontrastmittel oder eine leichte Einschränkung der Nierenfunktion besteht. Schwerwiegende allergische Reaktionen auf die in der MRT eingesetzten Kontrastmittel sind extrem selten, jedoch – wie bei allen Arzneimitteln – nicht ausgeschlossen.

Bei einigen Patienten treten in der MRT klaustrophobische Zustände („Platzangst“) auf. Patienten, die solche klaustrophobischen Zustände befürchten oder bei einer früheren MRT bereits hatten, bitten wir darum, dies dem Praxispersonal bereits bei der Terminvereinbarung mitzuteilen. Dann ist es uns möglich, durch Gabe eines geeigneten Medikamentes vor der Untersuchung, den klaustrophobischen Zustand zu vermeiden.

Bei der MRT treten laute Geräusche auf, die als unangenehm empfunden werden können. Aus diesem Grund steht für unsere Patienten während der Untersuchung ein Gehörschutz bereit.